Freitag, 10. März 2017

Kindertag

Natürlich wurden auf unserer Tour auch viele kleine Freundschaften geschlossen. Oft nur kurze Bekanntschaften auf Spielplätzen





Aber auch tiefgründigere, die uns einige Tage begleiteten. So wie
Adim aus Plett


Mit ihm wurde sogar freiwillig geteilt: das heilige Motorrad



das Abendessen


und ein Tag am Strand (und wenn ein Fußballer anfängt, kommen gleich ganz viele dazu gestürmt und Rudi kam ganz schön ins Schwitzen;-)


Sam aus Plett


(von dessen aufgeschlossenen Vater wir noch den Tipp zum Robberg bekamen)


sowie die zum Knutschen süße Kesha aus Knysna


aber dazu später mehr...

Und natürlich lernt man auf solch Reise viel dazu, z.B. wie man durch ein Fernglas schaut,


daß das Lenkrad hier auf der anderen Seite sitzt


oder wie man den Daumen richtig hochhält, nämlich so...


nein, so hält die Mama den...


...jetzt hab ichs und das Fotogesicht dazu...


....Daumen, haltet durch, Papa hats gleich...


...Paaapaaaa, wie lange noch, ich kann sie nicht mehr halten...


Das es hier jede Menge leckeres Essen gibt:


welches man auch hierzulande nicht mit Fingern ißt... 


und Eis...



Aber am besten schmeckt es immer noch zu Hause...
...in JJ's Restaurant


Hier gab es für uns Zebra, Kudu, Strauß und Springbock und war wirklich lecker (schmeckt in etwa alles wie Rind) und ist ideale Mahlzeit bei Löwenhunger!


Nur den sehnlichsten Wunsch wollten wir Jean hier nicht erfüllen:
"Ich will eine Bratwurst"


Witzige Erfahrung am Rande: die kennen hier das Wort Ketchup nicht!!! Für Südafrikaner ist das alles Tomato-Sauce. Echt, auch im Supermarkt.

Coole Autos gibt es,


und Nummernschilder,


coole Motorräder,


die ordentlich Krach und Dreck machen können, ähnlich coole  Verkehrszeichen wie in Australien



und die coolsten Rasenmäh-Roboter



Aber am allercoolsten sind immer noch...



Die besten Sprüche von JayJay gabs übrigens im Flugzeug:
Jean wollte vor dem Nachtflug noch eine Einschlaf-Milch haben. Deshalb schickten wir ihn mit der leeren Milchflasche einfach zu den Stewardessen (alles nubische Schönheiten, die aber nur englisch sprachen) vor und gaben ihm die Worte "Milk please" mit auf den Weg. Mutig stapfte er los und verschwand alsbald für ganze 5min hinter dem Küchenvorhang. Wir wunderten uns schon ein wenig, da er Fremden gegenüber selten zutraulich ist. Aber dann gabs auf einmal ein lautes Weinen und eine Stewardess kam mit weinendem Jean auf dem Arm (ohne Milch, die war noch in der Aufbereitung) zurück. Schnell beruhigte er sich auf Mamas Schoß "Was war denn los?"
"Mama, die wollen mich alle küssen!" war seine lustige Antwort.

Beim Rückflug wußte Jean dann schon, daß es Videos in dem Bildschirm vor ihm gab. Allerdings funktionieren diese natürlich erst wenn der Flug losgeht und alles Sicherheitshinweise verlesen wurden. Das dauert JayJay natürlich alles viel zu lange und er sagte:
"Der Pilot soll doch fliegen und nicht soviel erzählen."

Und weil es so schön paßt: Als wir irgendwann auf der Rückreise fragten, wo Jean wohnt:
"In Ilmenau, da ist der Himmel blau."
Und welche Straße:
"Freie Wildbahn."