Nun war es schon an der Zeit den Rückweg nach Kapstadt anzutreten. Auf unserem Hinweg hatten wir entlang der Garden Route noch einiges ausgelassen, um so bald wie möglich auf Safari gehen zu können. Abgesehen davon, daß wir nicht zur Wahlsaison vor Ort waren und eben auch keine Zeit hatten, die riesigen Wüstenregionen Karoo und Kalahari zu erkunden...
Eben weil es hier in Küstennähe genauso viel zu entdecken und erleben gibt.
Allein die Landschaft hier ist deutlich abwechslungsreicher als bei uns in Europa
Und doch fühlten wir uns etwas heimisch im Tsitsikamma Nationalpark, der etwas an Wald und Berge zu Hause erinnerte.
Mit der Ausnahme, daß es eben am Fuße der Berge tiefe Schluchten
und das tosende Meer gibt.
Für ausgedehnte Wander- und Klettertouren
ist unser kleiner Begleiter noch nicht ganz im richtigen Alter,
aber für einen Steinwurf
über endlose Hängebrücken, reicht die Ausdauer schon.
Und auch wenn sich kein Wal, Hai oder Delfin blicken ließ, gab es auch hier immer mal ein paar Tiere zur Abwechslung
Klippschliefer und
Paviane.
Als Zwischenstopp wählten wir in Knysna das Glampackers-Hostel aus.
Was sich als Volltreffer herausstellen sollte. Das Personal hieß uns wärmstens Willkommen als wäre es ihr zu Hause und als würden wir uns kennen. Am ersten Abend brach schnell das Eis und die kleine Kesha (Südafrikanerin) und Shakira (aus Israel)
wurden schnell Jeans liebste Spielgefährten. Keshas Mum Megan und Zarma gaben uns dann einen Crash-Kurs in die Afrikanischer Tanzkultur
und der Abend wurde lustig fröhlich und interessant informativ. Wir verspürten soviel Herzlichkeit, daß wir uns spontan entschlossen noch eine Nacht zu verlängern und stattdessen lieber eine lange Rückfahrt zum Flughafen in Kauf zu nehmen (die Jean dann fast vollständig verschlief, weil die durchtanzten Nächte dann doch einen langen Mittagsschlaf forderten). Beim zweiten Abend gesellten sich dann noch weitere Bewohner zu uns, sodaß wir einen richtigen Multikulti-Tisch hatten. Genial toll - so stellt man sich Urlaub in einem fremden fernen Land vor.
Im Uhrzeigersinn bei Jean beginnend:
Stefan aus der Schweiz, der Jean viele Fischbilder von seinen Angeltouren zeigte, dann sein angeheirateter Enkel Frej aus Dänemark und seine Frau Naja aus Grönland (Inuit/Eskimo), die sich übrigens in Neuseeland kennengelernt haben. Megans Mann Sipho vom Stamm der Socca (Südafrikaner), der sich mit seiner südafrikanischen Frau nur englisch unterhalten kann, weil seine Muttersprache viel mit Zunge gegen Zähne, Wangen und Gaumen klopfen funktioniert und diesen "Dialekt" kaum jemand versteht. Dann Riaan (Südafrikaner), Shakira, die eigentlich Hadar heißt, aus Israel stammt und von uns beim Nationalitäten raten so getauft wurde ob ihrer Mähne und Jean ganz fest in ihr Herz schloss. Sowie Megan (Südafrikanerin), die Mama von Kesha, die an diesem Tag Kesha zu ihren Geschwistern bringen mußte, die 600km entfernt bei ihrer Oma aufwachsen (erst in 4 Monaten ist das nächste Zeitfenster für ein Wiedersehen)l weil Kinderbetreuung hier für sie und ihren Mann nicht bezahlbar ist, wenn beide rund um die Uhr arbeiten (müssen). Zarma fehlte an diesem Sonntagabend leider, da auch sie in ihrem Zweit- oder Drittjob arbeiten mußte...
So nachdenklich einen manch Story machte und bewußt, welch priviligiertes Leben wir führen, waren wir überglücklich solch schönen Abend mit den Leuten verbracht zu haben als wäre man schon lange gut befreundet. Die Welt ist so vielfältig und voller liebenswerter Menschen...
Knysna ist rund um eine Lagune erbaut
Was sich als Volltreffer herausstellen sollte. Das Personal hieß uns wärmstens Willkommen als wäre es ihr zu Hause und als würden wir uns kennen. Am ersten Abend brach schnell das Eis und die kleine Kesha (Südafrikanerin) und Shakira (aus Israel)
wurden schnell Jeans liebste Spielgefährten. Keshas Mum Megan und Zarma gaben uns dann einen Crash-Kurs in die Afrikanischer Tanzkultur
und der Abend wurde lustig fröhlich und interessant informativ. Wir verspürten soviel Herzlichkeit, daß wir uns spontan entschlossen noch eine Nacht zu verlängern und stattdessen lieber eine lange Rückfahrt zum Flughafen in Kauf zu nehmen (die Jean dann fast vollständig verschlief, weil die durchtanzten Nächte dann doch einen langen Mittagsschlaf forderten). Beim zweiten Abend gesellten sich dann noch weitere Bewohner zu uns, sodaß wir einen richtigen Multikulti-Tisch hatten. Genial toll - so stellt man sich Urlaub in einem fremden fernen Land vor.
Im Uhrzeigersinn bei Jean beginnend:
Stefan aus der Schweiz, der Jean viele Fischbilder von seinen Angeltouren zeigte, dann sein angeheirateter Enkel Frej aus Dänemark und seine Frau Naja aus Grönland (Inuit/Eskimo), die sich übrigens in Neuseeland kennengelernt haben. Megans Mann Sipho vom Stamm der Socca (Südafrikaner), der sich mit seiner südafrikanischen Frau nur englisch unterhalten kann, weil seine Muttersprache viel mit Zunge gegen Zähne, Wangen und Gaumen klopfen funktioniert und diesen "Dialekt" kaum jemand versteht. Dann Riaan (Südafrikaner), Shakira, die eigentlich Hadar heißt, aus Israel stammt und von uns beim Nationalitäten raten so getauft wurde ob ihrer Mähne und Jean ganz fest in ihr Herz schloss. Sowie Megan (Südafrikanerin), die Mama von Kesha, die an diesem Tag Kesha zu ihren Geschwistern bringen mußte, die 600km entfernt bei ihrer Oma aufwachsen (erst in 4 Monaten ist das nächste Zeitfenster für ein Wiedersehen)l weil Kinderbetreuung hier für sie und ihren Mann nicht bezahlbar ist, wenn beide rund um die Uhr arbeiten (müssen). Zarma fehlte an diesem Sonntagabend leider, da auch sie in ihrem Zweit- oder Drittjob arbeiten mußte...
So nachdenklich einen manch Story machte und bewußt, welch priviligiertes Leben wir führen, waren wir überglücklich solch schönen Abend mit den Leuten verbracht zu haben als wäre man schon lange gut befreundet. Die Welt ist so vielfältig und voller liebenswerter Menschen...
Knysna ist rund um eine Lagune erbaut
und bot neben allerlei Ausflugszielen und Lokalen, auch mal die Möglichkeit durch eine kleine Shopping-Mall zu schlendern.
Aber bis letzteres für alle Mitreisenden interessant wird, dauert es noch eine Weile und so verschlug es uns meist in malerischere Gebiete in der Umgebung wie Buffels Bay
oder zum Dolphin-Lookout nach Wilderness
oder zum Robberg.
In den Wintermonaten ist hier natürlich das Paradies für Walbeobachter und White-Shark-Spotter, aber da wir es lieber romantisch heiß mögen,
mußten wir uns mit einsamen,
leeren Stränden begnügen...
...naja, fast leer jedenfalls













