Dienstag, 28. Februar 2017

Äffchen in der Welt der Vögel

Nach dem wir es uns nun erlaubt hatten, einen Tag lang nicht auf Tiersuche zu gehen, erinnerte uns Jean direkt wieder mit " Wann fahren wir nach Afrika?, daß wir doch auf einer Mission waren.
Also machten wir uns auf in die "world of birds"...
Vögel gibt es hier in der freien Natur natürlich auch einige, besonders oft den Ibis in grau.


Hier hingegen gab es in auch mal in leuchtendem rot zu sehen.


Auch die heimischen Erdmännchen bekamen wir endlich mal zu Gesicht. Eigentlich hatten wir uns erhofft, sie viel häufiger am Straßenrand oder in der Wildnis zu entdecken...aber leider vergeblich.


Strauß,


nicht zu verwechseln mit seinem australischem Bruder, dem Emu.


Zwei, drei Schildkröten, die scheinbar stundenlang miteinander kämpften. Wir kamen nach 2h nochmal vorbei am Schildi-Gehege: eine lag auf dem Rücken und eine dritte wurde gerade auf den Rücken geworfen. Wehrlos strampelnd wurde ihr dann vom Sieger in den Fuß gebissen bis sie sich ergab und in ihren Panzer zurückzog, um dann vom Sieger gleich wieder auf die Beine gestellt zu werden und weiter ginge der Kampf...


Das größte Erlebnis waren allerdings unerwartet keiner der Vögel





 sondern die Totenkopfäffchen. Mit den kleinen Rackern könnten wir ohne Probleme viele Stunden füllen...








Montag, 27. Februar 2017

Vulkanausbruch am Camps Bay

Natürlich sollte man auch im Urlaub mal nichts tun und einfach mal am Strand rumlungern. Davon gibt es hier reichlich Auswahl und auch keinen wirklich überlaufenen, wie wir ihn aus Europa kennen. Wir entschieden uns für den langen Strand von Camps Bay, den man auch herrlich vom Tafelberg aus überblicken konnte. 


Die Straßen dahin erinnern ein wenig an San Francisco (steil abfallend, auch wenn es auf dem Bild nicht so rüberkommt und eine Tram gänzlich fehlt).


Am Strand warteten auch schon zwei Möwen auf uns. Für Jean so kurz nach dem Mittagsschläfchen erstmal sehr suspekte Kumpanen. Vorteil für uns: er kam recht schnell mit Eimer und Schaufel wieder zurück von seiner unbekümmerten Entdeckungsreise, in Sichtweite.
Mit Burgen bauen, Fussball spielen und Kegeln



am Strand, Eis essen bekommt man so einen Nachmittag auch ganz locker rum.


Und was sich im Hintergrund schon den ganzen Tag angekündigt hatte: der Vulkan brach aus:


Ihr habt sicher davon gehört! Alle Flüge wurden umgehend gestrichen und wir sitzen nun für die nächsten Wochen hier unten fest...
Ganz so schlimm war es natürlich nicht, aber mit dem Waldbrand hatte die Feuerwehr 2 Tage lang zu kämpfen und erst mehrere Helikopter und ein Löschflugzeug konnten ihm beikommen.


Natürlich hatten wir nach dem Strandtag auch mal Hunger. Was man allerdings nie machen sollte: hungrig ein Lokal suchen und nach der Optik auszusuchen. Das La Parada am Boulevard ist für einen Cocktail zum Sonnenuntergang wahrscheinlich perfekt. Beim Essen scheiden sich die Geister sicher. Die Portiönchen der gehobenen Küche sind sicher nur Cocktailhäppchen und Worte dafür auf der Karte waren so fein gewählt, daß meist auch Google keine Übersetzung dafür wußte. Was nach Thunfisch-Steak klang,entpuppte sich als drei kurze Streifen rohem Thunfisch mit etwas Zierde und was ach Schweine-Rippchen klang, war eine Scheibe Brot mit einer Schüssel Aufstrich, die nach Thunfisch-Paste schmeckte (muß/soll aber Schwein gewesen sein). Auch wenn Ausblick und Atmosphäre es vermuten ließ, Liebe war das Lokal nur auf den ersten Blick:-P



Weiterhin hungrig schmachteten wir noch kurz dem Sonnenuntergang entgegen


und fuhren dann schnell heim zu unserem "reich gefüllten" Kühlschrank (ich glaube es gab dann noch überbackenen Toast zu später Stunde).


Sonntag, 26. Februar 2017

Fix auf den Tafelberg

Berge gibt es hier auch reichlich und was sich dazwischen oder oben auf der Spitze alles verbirgt, vermag man oft gar nicht erahnen. Von unserer Unterkunft aus geht es den Chapmans Peak entlang. Einer kurzen Version der Route No. 1 oder des Hana Drive, also viele enge Kurven entlang einer wunderschönen Küste.





Die Straße führt nach Hout Bay.



Dort allerdings haben wir erstmal einen Stop eingelegt, denn der Strand war einfach malerisch schön. 


Man muss wirklich sagen, dass Südafrika sehr kinderfreundlich ist. Nicht nur von außen nett anzusehen...The Dunes...Ein Restaurant in die Düne integriert. Ideal mit Kindern. Ein großer Sandkasten ringsherum, leckeres Essen, entspannte Atmosphäre, freundliche Bedienung... 



Und weil es so nett war, kehrten wir dort am übernächsten Tag zum Abendessen und Cocktail ein, mit der Begrüßung "Nice to meet you again, guys!"



Entspannt & gestärkt machten wir uns auf zum Tafelberg (Plateau rechts im Bild, der spitze Berg links ist der Lions Head)


Hinauf auf die 1.086m Höhe gibt es eine einfache und eine schwere Route, sowie einige lange Wanderstecken. Normalerweise hätte wir sicher die schwere gewählt mit ordentlich Felskletterei und Nervenkitzel.



Bei den Wandersteigen wußten wir, dass unser Kleiner zwar genug Ausdauer hat für Fußball, aber noch lange nicht für solch eine stundenlange Bergtour. So entschieden wir uns ausnahmsweise für die einfache Tour, mit der Gondel.




On the top war es sehr frisch und windig und es dauerte keine halbe Stunde bis Alarmsirenen ertönten, die zum Rückweg in der Gondel aufforderte aufgrund von auffrischenden Winden, die schnell zum Sturm heranwachsen können hier oben.



Zeit den Ausblick über Cape Town,


den Lions Head


zu "genießen" blieb aber noch.


JayJay versteckte sich die ganze Zeit bibbernd vor Kälte unter Mamas Jacke.


Zum Aufwärmen wollte er dann dementsprechend ein Eis in der Gipfelhütte...



Begleitet wurden wir von den Klippschliefern, denen Höhe und Wind gar nichts ausmachte...




Wieder wohlbehalten unten angelangt, erwärmten wir uns wie an vielen Abenden am bei wundervollem Quatsch und Möhren-Sundowner...