Um nun endlich auch mal die Tiere in der freien Wildbahn zu finden, zogen wir weiter ostwärts nach Port Elizabeth.
Wir wohnten direkt am Summerstrand,
in einem wunderschön eingerichteten "Surfers Paradise" mit riesigem Garten samt Hängematte,
Frühstück auf der Terrasse und Blick zum Meer...
bei Roy (cooler, aufgeschlossener Typ) und seinem Hund.
Aber eigentlich waren wir nur hier, um jeden Tag im benachbarten Addo Elephant Nationalpark auf eigene Faust auf die Pirsch zu gehen.
Mit einigen Tipps von Roy und seinem Fernglas ging es also los, auf eigene Faust. Denn was wir von allen waschechten Südafrikanern (und eben anders als die von vielen europäischen Auswanderern geführten Unterkünfte) zu hören bekamen, war die klare Empfehlung lieber selbst durch die Savanne zu ziehen als eine der geführten maßlos überteuerten Safari-Touren mitzunehmen. Denn so groß der größte Nationalpark auch sein möge, letztlich sind alle eingezäunt (wie leider so ziemlich alles in Südafrika) und die Tiere sind entweder in Wassernähe oder da wo lecker Abendessen wartet.
Und letztlich kann selbst das schönste Bild den lebendigen Eindruck vor Ort niemals wiedergeben.
Unsere Mission für Südafrika war natürlich die Big Five (Elefant, Löwe, Büffel, Nashorn, Leopard) in freier Wildbahn zu finden. Und Elefanten und Büffel waren hier auch wirklich leicht zu entdecken.
Ebenso wie Zebras,
Warzenschweine,
Sträuße,
jede Menge lecker Wild:
Aber wie Jean oben schon bei den Elefanten im Video sagte, versteckten sich beim ersten Anlauf Löwen, Leoparden und Hyänen außerordentlich gut.
Als einzige Raubtiere zeigten sich die Schakale in der Dämmerung.
So mußten wir uns erstmal mit anderen lustigen Gesellen begnügen, wie dem "Elefanten-Mistkäfer"
Es gab dutzende Hinweisschilder, daß die Käfer sehr nützlich sind und deshalb bitte keine Elefanten-Köttel oder gar Käfer überfahren werden sollten...
Was sich als ziemlich schwierig herausstellen kann;-)
Ebenso schwierig kann es werden, wenn der Park bei Sonnenuntergang schließt und man lediglich noch 2 km geradeaus über den Hügel zum Ausgang muss...
der Hügel allerdings immer größer wird
der Hügel allerdings immer größer wird
Jennys Coolness in dem Video fiel aber mit Ausschalten der Kamera und panikartig wurde ich gebeten doch bitte schleunigst den Rückwärtsgang einzulegen, weil das Herz von ihr und Jean bis in die Hose gerutscht ist, als der Riese nur noch 5 m vor dem Auto Stand.
Aber so schlimm war es gar nicht. Der Elefant wollte nur den saftigen Busch neben uns abknabbern und war 5 min später bereits wieder im Dickicht verschwunden,
sodaß wir noch vor Toreschluß und Einbruch der Dunkelheit nach Hause und Pläne für den nächsten Tag schmieden konnten. Wir hatten nämlich im Park auch erfahren, daß es nur die ursprünglich hier lebenden Tiere gibt. Viele der Savannentier wohnen viel weiter nördlich und wurden hier wegen der Trockenheit gar nicht erst angesiedelt.
*Kopfkratz* was also tun?
Giraffen,
Nashörner,
und Geparden
findet man nur im Norden Südafrikas in der Savanne oder eben in privaten Reservaten, von welchem wir also eines aufsuchten.
Aber die Frage "Wo ist der Löwe?" blieb auch hier. Wir wagten uns also auch am dritten Tag in die Wildnis und verfolgten die Vorher-Nachher-Spuren der Raubtiere:
Die Vorsuppe
der 1. Gang
Hauptgang
aber ob die Löwen nach solch Festmahl wirklich noch Hunger haben?
Doch hatten sie zu unserem Glück...
...zugegeben, daß wäre etwas viel. Aber so ein kleiner Nachtisch würde schon noch...
Drei Löwinnen hatten Zebra auf dem Speiseplan und das in sichtbarer Nähe zum Weg und so wurde das, was wir in unzähligen Tierdokus bisher gesehen hatten, nun auch für uns real.
Einerseits traurig, andererseits die Wildnis. Und gerade deshalb war diese Beobachtung für uns so atemraubend.
Die Löwen lagen so entspannt im Schatten und haben sich gar nicht stören lassen.
Als wären wir unsichtbar wechselten sie die Straßenseite.
Aber so schlimm war es gar nicht. Der Elefant wollte nur den saftigen Busch neben uns abknabbern und war 5 min später bereits wieder im Dickicht verschwunden,
sodaß wir noch vor Toreschluß und Einbruch der Dunkelheit nach Hause und Pläne für den nächsten Tag schmieden konnten. Wir hatten nämlich im Park auch erfahren, daß es nur die ursprünglich hier lebenden Tiere gibt. Viele der Savannentier wohnen viel weiter nördlich und wurden hier wegen der Trockenheit gar nicht erst angesiedelt.
*Kopfkratz* was also tun?
Giraffen,
Nashörner,
und Geparden
findet man nur im Norden Südafrikas in der Savanne oder eben in privaten Reservaten, von welchem wir also eines aufsuchten.
Aber die Frage "Wo ist der Löwe?" blieb auch hier. Wir wagten uns also auch am dritten Tag in die Wildnis und verfolgten die Vorher-Nachher-Spuren der Raubtiere:
Die Vorsuppe
der 1. Gang
Hauptgang
aber ob die Löwen nach solch Festmahl wirklich noch Hunger haben?
Doch hatten sie zu unserem Glück...
...zugegeben, daß wäre etwas viel. Aber so ein kleiner Nachtisch würde schon noch...
Drei Löwinnen hatten Zebra auf dem Speiseplan und das in sichtbarer Nähe zum Weg und so wurde das, was wir in unzähligen Tierdokus bisher gesehen hatten, nun auch für uns real.
Einerseits traurig, andererseits die Wildnis. Und gerade deshalb war diese Beobachtung für uns so atemraubend.
Die Löwen lagen so entspannt im Schatten und haben sich gar nicht stören lassen.
Als wären wir unsichtbar wechselten sie die Straßenseite.
Damit waren wir eigentlich am Ziel Reise angelangt und konnten abenteuertrunken den Rückweg nach Kapstadt antreten.
Unseren Freund, den Leopard, werden wir dann bei unserer nächsten Reise nach Südafrika nochmal suchen.
Unseren Freund, den Leopard, werden wir dann bei unserer nächsten Reise nach Südafrika nochmal suchen.


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