In Plettenberg Bay, hier oft nur Plett genannt, hatten wir das Glück bei einer südafrikanischen Ärztin zu wohnen. Elna war sehr freundlich und versteht unter Gastfreundschaft nicht nur irgendwelche Touri-Tour-Tipps sondern Teilhabe am Alltagsleben der Einheimischen. Und dabei kommt man auch mal deutlich tiefgründiger ins Gespräch.
So kochte sie einfach mal für uns, lud uns in eine afrikanische Kirche ein, wir trafen uns am Strand und erzählten über Familie und Leben unserer Länder. Die Unterschiede sind dabei gar nicht groß und die Probleme überall die selben, leider.
In ihrem Garten hat sie einen Physalisbusch
und züchtet gerade Litschibäume. Wir lernten die Queen unter den Ananas kennen und bekamen super lecker Avocado zu essen. Für uns war diese sehr lecker, sie empfand sie noch als unreif. Solch Avocado würden wir in Dtl. nie zu kaufen bekommen.
Nachdem wir uns einen Eindruck auf dem Wochenmarkt gemacht hatten, zog es uns in die umliegenden Tierschutzgebiete. In denen wird nicht gezüchtet, sondern nur Tiere aufgenommen, die in freier Wildbahn nicht mehr überleben würden. Die Tiere kommen dabei aus ganz Afrika und aus ganz unterschiedlichen Gründen. Im Elefantencamp wurde z.B. Tiere aus den umliegenden Wäldern (hier lebten bis vor 100 Jahren noch mehrere hundert wilde Tiere, aktuell nur noch 3-10) gerettet
sowie Baby-Elefanten aus dem Kruger-Nationalpark, deren Eltern nicht mehr für sie sorgen konnten.
sowie Baby-Elefanten aus dem Kruger-Nationalpark, deren Eltern nicht mehr für sie sorgen konnten.
Da alle wilde Elefanten sind und nicht von klein auf erzogen und trainiert zu Arbeitstieren werden wie viele asiatische Elefanten, waren die Vorsichtsmaßnahmen gegenüber uns Besuchern sehr hoch damit nur nichts passiert. Kurz streicheln
und füttern durften wir sie aber doch:
und füttern durften wir sie aber doch:
Weiter ging es dann im Monkeyland, wo Jean uns mit unzähligen Fragen löcherte (überhaupt erleben wir auf dieser Reise den Start für unendliche "Warum"-Fragen, gepaart mit den "Was hat er/sie gesagt" zwecks Fremdsprachen und "Was hat es gedacht" hinsichtlich sämtlicher Tierhandlungen und - verhaltensweisen. Aaaaaaaahhhhh;-)
Ob Brüllaffe oder Brillenaffe,
Gibbon,
Kapuzineräffchen,
Totenkopfäffchen,
Paviane,
Varis
oder Katta-Lemuren...
wir waren diesen so nah und mittendrin im großen Waldgehege. Und dank der Guides hat nicht nur unser kleines Äffchen Antworten bekommen.
Und am nächsten Tag ging es weiter mit den Raubkatzen, die entweder aus privaten Haushalten stammen oder in der freien Natur nicht überleben würden:
der weiße Löwe z.B. hat seinen privaten (oft nicht legalen) Halter rollstuhlreif gebissen,
ein anderer im Hintergrund wurde in einem Koffer im Flughafen in Kairo gefunden/gerettet.
Dieser weiße Löwe hier kann aufgrund eines Gendefekts nicht brüllen und wurde aus dem Krüger Nationalpark geholt, weil so dort arge Probleme hätte mit den Artgenossen.
Und wenn man sie einmal alle beisammen hat und sieht,
kann man natürlich toll vergleichen und Unterschiede erfragen und feststellen. Wer wäre stärker: Tiger
oder Löwe
(der Löwe würde wohl fast immer gewinnen, weil ihn seine Mähne vor Bissen in den Nacken schützt).
Wer beißt stärker zu: Nach dem Krokodil hat der Jaguar die höchste Bisskraft
danach folgt die Hyäne
und der Wildhund
(können Schädel und Knochen zermalmen und essen und lassen nix übrig). Löwen dagegen lassen Knochen übrig und haben eine deutlich geringere Bisskraft.
Natürlich sind nicht alle Tiere ursprünglich in Afrika beheimatet, aber für den guten Zweck und die Allgemeinbildung ist solch Einrichtung schon ganz gut.
Ob Brüllaffe oder Brillenaffe,
Gibbon,
Kapuzineräffchen,
Totenkopfäffchen,
(einer wollte doch tatsächlich den Kindern die Gummibärchen mopsen - der da)
Varis
oder Katta-Lemuren...
wir waren diesen so nah und mittendrin im großen Waldgehege. Und dank der Guides hat nicht nur unser kleines Äffchen Antworten bekommen.
Und am nächsten Tag ging es weiter mit den Raubkatzen, die entweder aus privaten Haushalten stammen oder in der freien Natur nicht überleben würden:
der weiße Löwe z.B. hat seinen privaten (oft nicht legalen) Halter rollstuhlreif gebissen,
ein anderer im Hintergrund wurde in einem Koffer im Flughafen in Kairo gefunden/gerettet.
Dieser weiße Löwe hier kann aufgrund eines Gendefekts nicht brüllen und wurde aus dem Krüger Nationalpark geholt, weil so dort arge Probleme hätte mit den Artgenossen.
Und wenn man sie einmal alle beisammen hat und sieht,
kann man natürlich toll vergleichen und Unterschiede erfragen und feststellen. Wer wäre stärker: Tiger
oder Löwe
(der Löwe würde wohl fast immer gewinnen, weil ihn seine Mähne vor Bissen in den Nacken schützt).
Wer beißt stärker zu: Nach dem Krokodil hat der Jaguar die höchste Bisskraft
danach folgt die Hyäne
und der Wildhund
(können Schädel und Knochen zermalmen und essen und lassen nix übrig). Löwen dagegen lassen Knochen übrig und haben eine deutlich geringere Bisskraft.
Natürlich sind nicht alle Tiere ursprünglich in Afrika beheimatet, aber für den guten Zweck und die Allgemeinbildung ist solch Einrichtung schon ganz gut.

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